Wie kannst du dich für ein Studium entscheiden?

Diese Frage kann viele Menschen sehr belasten, weil es ja um die Zukunft geht und man sich nicht falsch entscheiden möchte. Tatsächlich steht davor noch eine andere Frage: Warum studieren? Es gibt unterschiedliche Gründe, einige wollen beispielsweise mehr Geld verdienen, später bessere Aufstiegschancen haben, andere wiederum wollen studieren, weil es sie interessiert und es ihnen Spaß macht. Man kann natürlich auch beides wollen.

In Österreich alleine gibt es unzählige Fachhochschulen und Universitäten, die umso mehr Studiengänge anbieten. Die Auswahl, welche es am Ende sein soll, kann von der Lage, den Kosten, dem Campusleben, Partneruniversitäten oder auch dem Schwerpunkt abhängig sein (nach Karrierebibel.de). Im Internet findet man viele Fragen, die man sich stellen kann, damit diese Entscheidung leichter fällt (nach Studieren.de):

  • Was interessiert mich?
  • Was macht mir wirklich Spaß?
  • Wofür engagiere ich mich?
  • Bei welchen Tätigkeiten vergesse ich die Zeit?
  • Wofür stehe ich morgens freiwillig auf?
  • Wie fülle ich am liebsten meine Freizeit?
  • Was kann ich gut? Nicht nur in der Schule, sondern auch in anderen Bereichen?
  • Welche meiner Fähigkeiten würde ich gerne weiterentwickeln?

Nur rund 79 Prozent der Bachelor-Absolventen haben einen Job erhalten. Die Frage, was die Eltern der aktuellen Studierenden einen ABschluss haben, birgt viel Überraschung: Rund 19,8 Prozent der Studierenden kommen aus Familien, in denen beide Eltern einen Uni-ABschlus haben, nur rund 3,6 Prozent aus einem Elternhaushalt, in denen beide Eltern einen Pflichtschulabschluss haben (Nach Koss).

Eine Strategie, die ich sehr gut finde, findet man auf unsereuni.at:

  1. Überblick verschaffen (hier eignet sich Notion, man kann sehr individuell eine Notizseite gestalten)
  2. Infos recherchieren
  3. Pro und Contras sammeln
  4. Entscheidung treffen

Meine Erfahrungen

Für mich war die Entscheidung des Studiums und der Universität ein bisschen eingeschränkt, weil ich damals nicht gedacht habe, dass ich beispielsweise an eine andere Uni in einem anderen Bundesland gehen kann, das habe ich mir nicht zugetraut und deswegen frage ich mich, was passiert wäre, wenn ich an mich ein bisschen mehr geglaubt hätte.
Der Studiengang war klar für mich, ich finde das Bildungssystem erlaubt einen Umgang mit Menschen, in meinem Fall Schüler*innen im Alter von 10 bis 19 Jahren. Im selben Moment kann ich aber auch als Lehrerin selbst immer weiterlernen und mich umorientieren, weil es (zumindestens meiner Meinung nach) auch eine Verantwortung von Lehrenden ist.
Ob ich mein Studium weiterempfehlen würde, frage ich mich, wenn ich in ein paar Monaten meinen Master abgeschlossen habe (stay tuned), aber alleine in den letzten Semestern habe ich viel erlebt, wofür ich dankbar bin, auch schwierige Situationen, wie eine kommissionelle Prüfung, dann natürlich auch die Online Uni Runde 1 (März-Juni 2020) und Runde 2 (Oktober-Januar 2021). Wenn du mehr zu meinem Wochenalltag lesen willst, gerne, da bekommst du noch einen besseren Einblick. Ich habe sehr viel an der Universität Wien gelernt und würde diesen Weg nochmal gehen – aber mit mehr Selbstvertrauen 🙂

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