Eine Woche im Leben einer Masterstudentin

Heute will ich eine typische Woche in meinem Leben teilen. Aktuell sind die wichtigsten Themen für mich mein Masterstudium Lehramt Deutsch, Psychologie und Philosophie, aber auch meine Teilzeitjob und die Freizeit, um nicht gestresst zu werden. Ich wechsel mich täglich ab: Montags, mittwochs und freitags bin ich in der Arbeit, dienstags und donnerstags habe ich meine Uni-Tage.

Montag

Der Wochenstart ist für mich meistens immer in der Arbeit, morgens mache ich ein bisschen Yoga und ein Frühstück. Gegen 8 Uhr beginnt mein Dienst, ein Antigentest zu Beginn des Dienstes, mein Mittagessene ist meistens „Restessen“ von Sonntag, in diesem Fall Spaghetti.
Bis am späten Nachmittag bin ich dann in der Arbeit, danach mache ich gerne Sport, worauf ich mich immer total freue.
Abends geht es dann heim, Wocheneinkauf mit meinem Freund und dann endet der Tag mit Blick auf das Worddokument meiner Masterarbeit.

Dienstag

Auch am Dienstag beginnt mein Tag mit Yoga und Frühstück, weil es schön ist, bin ich auf dem Balkon gesessen. Dienstag ist mein erster Unitag, was bedeutet, dass ich mich für meine Online Seminare vorbereite.
Manche Unis haben schon Eingangstests und viele Studierende können wieder vor Ort studieren, ich bin leider keine von ihnen. Aber ich habe zurzeit meine Schulpraktika, sprich, ich bin an Schulen. Eines der Praktika findet online statt, das andere findet tatsächlich am Schulstandort statt, worauf ich mich freue.
Ich lese den ganzen Dienstag Bücher und recherchiere, dann habe ich einen Online Seminar von 13:30 bis 17:15 und versuche, abends noch einen kleinen Spaziergang zu machen und frische Luft zu schnappen.

Mittwoch

Mittwochs bin ich wieder in der Arbeit, diesmal ein Gurgelschnelltest. Danach hatte ich wieder Arbeit bis gegen 14:30 Uhr und dann anschließend ein Online-Seminar bis 17 Uhr.
Seit einem halben Jahr gebe ich auch Nachhilfe, was mir besonders viel Spaß macht.
An diesem Abend wollte ich mir auch wieder ein bisschen Zeit zum Lesen nehmen, aktuell lese ich die Buchreihe Der Clan der Otori wieder, die kann ich dir empfehlen, wenn du ein Fan von epischen Erzählungen und japanischer Kultur und Geschichte bist.

Donnerstag

Ich habe aktuell eine Challenge mit meinem Freund im Mai: 2x in der Woche laufen gehen. Meistens schaffen wir das donnerstags und am Wochenende. Sonst ist Donnerstag mein zweiter Unitag, ich bereite mich wieder für meine Kurse vor. Beispielsweise habe ich ein Seminar von 18:30-20:00, in dem wöchentlich die Masterarbeit von allen Teilnehmenden präsentiert wird.
Es ist sehr schade, früher habe ich die Zeit zwischen den Seminaren gerne in der Bibliothek verbracht, aktuell geht das ja nicht. Deswegen sind auch Gruppenarbeiten ein bisschen schwieriger. Dieses Semester habe ich sechs Projekte mit anderen Studierenden, die oft sehr viel Zeit kosten – aber wenigstens tritt man wieder in Kontakt mit anderen Menschen 🙂 Zwischendurch habe ich auch für meinen Fernkurs der STUBE gearbeitet, das ist ein Lehrgang, der Kinder- und Jugendliteratur thematisiert, aber auch neues Fachwissen systematisiert und vertieft. Für mich als Teilnehmende heißt das, monatlich ein Skript zu erhalten und eine Aufgabe zu erfüllen.

Freitag

Freitags geht es wieder in die Arbeit mit Gurgelschnelltest. Für viele ist Freitag der beste Tag der Woche, ich persönlich habe wöchentlich eine wichtige Deadline, die den Tag ein bisschen stressig macht. Auch hier, nach 16 Uhr, geht’s ab zum Sport. Freitags veröffentliche ich auch immer meinen Blogbeitrag.

Samstag und Sonntag

Meine Wochenenden verbringe ich entweder zuhause und versuche Freizeit und Uni-Arbeiten zu vereinen oder ich bin unterwegs zu meiner Familie und Freund*innen. Je nachdem ist es immer anders.
Aktuell ist vor allem die Masterarbeit ein wichtiger Fokus, aber auch die Unterrichtsplanungen, anderen Hausübungen der Seminare und Japanisch lernen. Wie auch unter der Woche achte ich aber auch darauf, dass ich rausgehe, im Sommer ist es natürlich leichter möglich, Fahrrad zu fahren oder einen längeren Spaziergang mit Eis zu genießen. Wir putzen auch immer am Wochenende, da haben wir manchmal mehr Motivation, manchmal weniger, deswegen hören wir gerne den Podcast Die Schwarze Akte, den ich wirklich weiterempfehlen kann. Eine weitere „Pflicht“ ist das Vorkochen für Montag, da ich ja in der Arbeit bin.
Für mich persönlich ist der Sonntag wichtig, der oft für mich ein Reset-/Planungstag ist, ich schaue mir die kommende Woche an, was ich erledigen muss, aber auch, was im Laufe des Monats noch passieren wird. Ich persönlich verwende Notion, mittlerweile nutze ich es über ein Jahr und bin ein großer Fan.
Diese Wochenende bin ich tatsächlich nach zwei Monaten endlich wieder zu Besuch bei der Familie, worauf ich mich wirklich sehr freue.

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