Wie du deine Ziele erreichen kannst

Das Jahr 2020 geht zu Ende – „Zum Glück“ oder „Endlich“ würden viele sagen. Das kann ich nachvollziehen, es ist wirklich vieles anders gelaufen, als wir es uns wohl erwartet haben. Vieles konnte ich nicht machen und das nicht, weil ich nicht wollte, sondern, weil es außerhalb meiner Reichweite lag. Ich bin mir sicher, ich bin da nicht alleine: Urlaub im Ausland, Freund*innen treffen und gemeinsam etwas unternehmen…
Auch wenn mir das Jahr so schwer fiel, ist es wichtig, dass man nicht den Kopf hängen lässt. Ich habe deshalb beschlossen, mir stattdessen anzusehen, was ich alles geschafft habe und selbst wenn sich etwas ausgegangen ist, machen mich verschobene Ziele ja nicht automatisch zur Versagerin.

Drei Schritte sind meiner Meinung nach wichtig, um seine Ziele zu erreichen: Reflexion, Inspiration und Umsetzung.

1. Reflektieren

Zunächst brauchen wir Raum, um nachzudenken, ehrlich zu sein und loszulassen. Du kannst diese Fragen aufschreiben, darüber sprechen oder nachdenken.

  • Was waren meine Highlights 2020?
  • Wann war ich in 2020 froh, stolz und dankbar?
  • Wer hat 2020 mein Leben verändert?
  • Habe ich mich 2020 weiterentwickelt? Wenn ja, wie?
  • Wo konnte ich mich 2020 verbessern?
  • Was hat 2020 nicht so gut geklappt?

Und dann, wenn du auf das nächste Jahr, 2021, blickst, kannst du dir folgende Fragen stellen:

  • Auf was kann ich mich 2021 freuen?
  • Wie will ich mich 2021 fühlen?
  • Was will ich 2021 loslassen?
  • Was will ich 2021 in mein Leben bringen?

2. Inspirieren

Nachdem du dir ein bisschen Zeit genommen hast, dir das alles zu überlegen, sind vielleicht schon konkrete Ziele in deinem Kopf herumgeschwirrt. Ich persönlich bin ein Fan von Struktur und teile deswegen gerne mein Leben in bestimmte Bereiche ein und formuliere darin Ziele. Zu Beginn gebe ich mir keine Limits, du kannst auch Dinge aufschreiben, die man vielleicht in einem Jahr nicht schaffen kann.

  • Ultimative Lebensziele
  • Abenteuer (Urlaub, …)
  • Persönliches Wachstum (Selbstbewusstsein, …)
  • Spirituell (Glaube, Sinn des Lebens, …)
  • Studium/Schule (Interesse, Zeitmanagement, Noten, …)
  • Karriere (Jobwechsel, neue Projekte, Nebenjob, …)
  • Beziehungen (Familie, Freund*innen, Partnerschaft, Bekanntschaften, …)
  • Zuhause (Einrichtung, Sauberkeit, …)
  • Geld (Einkommen, Freiheit, Management, …)
  • Gesundheit (physisch, psychisch, emotional, …)
  • Kreativität (Hobbies, mehr lesen, Neues ausprobieren, …)

3. Umsetzen

Der nächste Schritt ist die Umsetzung, die sich im Laufe des Jahres oft als schwierigste Komponente erweisen kann. Wenn du dir deine Liste mit deinen Zielen in den unterschiedlichen Kategorien ansiehst, kannst du dir überlegen, was du dir in den nächsten 12 Monaten vornehmen willst.
Ich habe mir dann die vier Quartale angesehen und meine Ziele mal so aufgeteilt, dass es sich ausgeht. Oft passiert es, dass ich dann ein Ziel eigentlich gar nicht mehr so „gut“ finde und schiebe es auf das nächste Jahr oder lasse es ganz. Bei dieser Aufteilung sehe ich dann auf einen Blick, ob es ein gewisses Muster gibt, zum Beispiel, dass ich mich vor allem auf das Studium konzentrieren will oder auf meine Gesundheit. Ich sehe dann auch, ob ich mir nicht zu viel vornehme.


Wenn ich dann meine Ziele pro Quartal habe, kann ich es dann auf die Monate herunterbrechen. Zu Beginn eines jeden Monats mache ich mir Wochenpläne und erledige so meine ganzen To-Do’s für Studium, Arbeit, aber eben auch vor allem meine persönlichen Ziele. Dafür verwende ich gerne Notion (Was Notion ist, habe ich dir schon in einem anderen Beitrag näher erklärt), um meine To-Do’s zu planen. Im Endeffekt handelt es sich um eine Verteilung von Makro- bis Mikroebene:

Von Makro zu Mikro…

Weil ich aber auch ein Fan von Handschreiben bin, habe ich wirklich gerne mein Weihnachtsgeschenk letzten Jahres genutzt, einen Bullet Planer, den ich wirklich empfehlen kann. Diesen habe ich aber eher als Tagebuch genutzt (Weil ich wirklich viele Tagebücher habe, das habe ich dir in diesem Beitrag schon mal gezeigt).

4. Noch mehr Inspiration gefällig?

Weil Ziele so etwas persönliches sind, ist es wichtig, immer wieder daran zu arbeiten und sich umzusehen, wie andere Leute damit umgehen. Unten habe ich dir ein paar Videos verlinkt, die dir vielleicht noch mehr Inspiration geben.

Lavendaire

Mariana’s Study Corner

Whole Happy Life

Rachel Aust

Mehr von mir: