Der Clan der Otori – eine Buchempfehlung

Ich habe dir schon die Chroniken von Narnia und die Highlander-Serie als Buchtipp genannt, diese Woche gibt es die dritte Buchempfehlung von mir: Der Clan der Otori von Lian Hearn, das Pseudonym der australischen Autorin Gillian Rubinstein.

Hier siehst du die Buchreihe:

Gleich auf dem Cover sieht man, dass es einen Einfluss aus dem asiatischen Raum gibt, tatsächlich hat die Autorin ein Stipendium erhalten, um ihr Werk in Japan zu schreiben und sich vor Ort auch inspizieren zu lassen.
Der Clan der Otori ist eine Erzählung, die sich über mehrere Bücher erstreckt und sich unterschiedlichen Charakteren widmet, die aus verschiedenen Familien stammen und Fähigkeiten und Fertigkeiten haben, die manchmal leichter zu erklären sind, manchmal weniger. So kommt auch die Fantastik nicht zu kurz. Ich muss zugeben, dass ich bis zum Schluss grübeln musste.
Obwohl die Charakter und die Orte vielzählig sind, gibt es im Buch zu Beginn einen Namensregister mit Stellung und Beziehung zu anderen Charakteren (aber Achtung, Spoiler!) und einer Landkarte, um den Worten auf dem Blatt Papier einen Kontext zu geben.

Wieso finde ich die Buchreihe so empfehlenswert?

Ich bin großer Japan-Fan und bisher hat mir diese Reihe einfach am besten gefallen, es sind die Namen der Orte und Personen, die mich schmunzeln lassen, da ich den einen oder anderen Namen bereits kenne, aber auch die Einstellung des Kriegerstammes, dass Ehre ein wichtiger Bestandteil des Lebens ist.
In Wirklichkeit sind es aber die Charaktere, die die Otori-Bücher für mich so einmalig machen. Sie sind komplex, sie wachsen und lernen aus ihren Fehlern. Schon lange habe ich mir nicht mehr so sehr gewünscht, Buchcharaktere zu treffen und mit ihnen zu sprechen. Es gibt vielschichtige Motive, die oft nur zwischen den Zeilen zu lesen sind.
Mehr will ich auch schon gar nicht verraten, da das zu viel vorweg nehmen würde. Mir persönlich hat auch die Beziehung der Politik in den Werken gefallen und wie ein Kartenhaus ganz schnell zusammenstürzen kann, wenn eine Person sich der Intrige hingibt. Ich konnte wirklich nicht aufhören zu lesen, weil ich nie wusste, was als Nächstes passieren würde. Das liegt auch vor allem auf dem Schreibstil der Autorin, der nahtlos von einem Geschehnis ins nächste Kapitel führt – und weil man so toll in die Welt der Otori eintauchen kann, kann ich es wirklich nur weiterempfehlen.
Ich persönlich habe die E-Books gelesen, es gibt sie aber auch in der Stadtbücherei Wien gibt.

Du willst noch mehr über den Clan der Otori herausfinden?

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