Wie du einen Fitnessplan für die kalte Jahreszeit planst

Es wird kühler und wir wollen uns alle einkuscheln. Mir geht es da nicht anders, aber mit dem nächsten Onlinesemester an der Uni denke ich momentan viel darüber nach, wie ich trotzdem aktiv bleiben kann.
Da geht es nicht darum, dass man abnehmen muss, sondern, dass man sich auch in der dunklen, kalten Jahreszeit bei Laune hält und das schafft Bewegung bei mir persönlich nun mal immer und immer wieder 🙂

In fünf Schritten zu deinem Fitnessplan

1. Aktiver leben:

Schritt 1 ist meiner Meinung nach der Schwierigste: Im Leben mal nicht die Rolltreppe zu nehmen, sondern die Treppen zu steigen. Es sind die kleinen Dinge im Leben, bei mir ist es zum Beispiel darauf zu achten, dass ich am Ende der Woche insgesamt 70.000 Schritte gegangen bin. Manchmal gehe ich dann 10.000 an einem Tag, manchmal aber nur 3.000 und hole das dann auf.
Mich ermutigt dieses Ziel, dass ich morgens oder abends einen Spaziergang durch meine Wohnsiedlung mache, der mir oft nicht nur mein Rückenweh durch das ständige Sitzen verringert, sondern mich auch auf andere Gedanken und neue Ideen bringt.

2. Ernährung:

Für mich ist es ganz normal, dass ich im Winter mehr esse, man ist ja mehr zuhause, es wärmt einen und die Feiertage sind auch immer stark mit dem kulinarischen Genuss verbunden.
Um den Fitnessplan für die kalte Jahreszeit umfassend zu gestalten, ist es für mich wichtig, dass ich Mahlzeiten einplane. Es geht da, wie schon gesagt, nicht darum, dass du abnehmen musst oder sollst, sondern, dass du dir überlegst, was dir gut tut.
Ich mache das gerne jeden Sonntagabend, wenn ich die Einkaufsliste schreibe, ich überlege mir, welches Gericht ich gerne ausprobieren will. Am schönsten finde ich es nämlich, wenn man etwas selbst kocht. Falls du da noch nicht so geübt darin bist, kannst du ausprobieren, deine Lieblingsrezepte nachzukochen, bei mir sind das Pizza oder auch Nudelsalat. Vielleicht willst du auch lieber mit selbstgemachten Snacks starten, wie einem Smoothie oder Grießkoch. Koche etwas, was dir Spaß macht.
Für mich persönlich ist jeden Tag mein Highlight mein Schokoproteinpulver, ein bisschen Süße am Morgen, kombiniert mit Reismilch, einer Handvoll Nüsse und Haferflocken, sowie einem Apfel und einer Banane (ich lebe jetzt seit 3 Jahren vegan).

3. Sport:

Jetzt kommen wir zu dem Teil, der dir vermutlich als Erstes eingefallen ist, wenn man von einem Fitnessplan spricht: Der Sport. Da gibt es klassischerweise Joggen oder auch das Fitnessstudio, aber so engstirnig denken macht keinen Spaß.
Wie auch beim Kochen ist es wichtig, etwas zu finden, was du regelmäßig machst und dir nachher (oder auch schon währenddessen) zum Lächeln bringt. Was kann das jetzt alles sein?

  • HIIT (sehr intensive, aber dafür kurze Workouts)
  • Yoga (entspannend, man kann beispielsweise Dehnen üben)
  • Dance Workouts (am besten mit all deinen Lieblingsliedern)
  • Pilates (mache ich gerne mit Blogilates)

Mir persönlich hilft es, wenn ich diese Trainings am Anfang des Monats einplane und dann am jeweiligen Wochentag nicht mehr nachdenken muss. Deswegen erstelle ich mir auf Youtube sieben Playlists für sieben Tage, wo alle Videos verlinkt sind.

Mit vorgefertigten Playlists merkt es sich leichter 🙂

4. Schlaf:

Auch eine wichtige Komponente, die aber oft vergessen wird ist der Schlaf.
Ein Fitnessplan kann noch so ausgeklügelt sein, wenn du nicht darauf achtest, dass du dir deinem Körper Zeit zum Ruhen gibst, wird es dir nicht gut gehen.
Ein tolles Video gibt es hierzu von Matt D’Avella:

5. Flexibel bleiben

Mit einem aktiveren Lebensstil, der Ernährung, Sport und Schlaf ist trotzdem leider noch nicht alles geschafft – denn wie bei allen Dingen im Leben spielt die Veränderung mit.
Während der Heimquarantäne war ich fast jeden Tag laufen, doch im Laufe des Sommers haben mich HIIT Workouts wieder mehr interessiert, aktuell macht mir das auch nicht mehr so viel Spaß und ich bin wieder zum Boxen übergegangen.
Wichtig ist, dass du etwas machst, was dir Spaß macht, worauf du dich freust. Und da kann es schon mal passieren, dass dir etwas jahrelang Freude bereitet und dann einfach nicht mehr. Schrecke auch nicht davor zurück was anderes auszuprobieren.

Bleib‘ flexibel und mach das, worauf du Lust hast.

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