Wieso du eine neue Sprache lernen solltest

Weil du andere damit beeindrucken kannst? Weil du im Urlaub authentischer wirkst?
Ich finde:

und genau deswegen solltest du Sprachen lernen.
Durch unzählige Studien (1, 2, 3 für dich mal als Auswahl) sehen wir, dass das Sprachen lernen dein Gehirn auf vielfältige Weise anregt, beispielsweise deine Kreativität, Neugierde oder auch die Fähigkeit, analytischer zu denken. Das Reisen (wenn auch aktuell weniger wichtig) wird spannender und du hast viel mehr Möglichkeiten. Aber das ist noch nicht alles – seien es neue Lieder, Bands, Sänger*innen oder Bücher und Filme:

Sprachen öffnen deinen Horizont

Sie erweitern deinen Blick auf die Welt und vielleicht ergibt sich sogar ein toller Arbeitsposten im Ausland, in der du deine gelernte Sprache verwenden kannst.

Wie lerne ich Japanisch?

Ich lerne seit 2017 erfolgreich Japanisch und das neben meinem Studium und 20-Stunden Job… Lass‘ mich dir sagen: es ist machbar. Was ich mir selbst zu Beginn geraten hätte, liste ich dir mal hier auf:

  • Basics: Zunächst einmal die Grundlage der japanischen Sprache – Hiragana und Katakana. Das kannst du am besten online lernen, gratis, hier brauchst du weder einen Kurs zu belegen noch teure Bücher kaufen. Mein Favorit ist JapanesePod101, das Hiragana– und Katakana-Video zeigt jeweils das Schriftzeichen mit einem Bild als Eselsbrücke, damit du es dir leichter merken kannst. Du kannst dir da ruhig ein, zwei Monate dafür Zeit nehmen, mit einem Memory, damit dir die Zeichen super liegen und die ersten Wörter schon selbst schreiben. Trainieren kannst du das beispielsweise mit dieser Seite, die ein Test bietet, damit du deine Zeichenkenntnisse überprüfen kannst.

  • Bücher oder Kurs: Wenn dir die Basics liegen, kannst du entscheiden, wie es weitergeht, klassischerweise mit den ersten Grammatikpunkten und Vokabeln. An der Stelle kannst du dir auch ein Buch besorgen, ich lerne gerne auf diese Art und Weise, begonnen habe ich mit dem PONS Power-Sprachkurs, dann zu Japanisch im Sauseschritt (Universitätsedition) und durch meinen Sprachkurs die Buchreihe Marugoto (die ich aber für das Selbststudium nicht so empfehlen würde) und Minna No Nihongo.
    Mir hat der Sprachkurs auch lange Zeit gefallen, weil es mich jede Woche dazu gebracht hat, zu lernen – auch, wenn es in der Uni oder Arbeit sehr stressig war.

An der Stelle möchte ich auch ansprechen, was mir persönlich am besten beim Sprachen lernen gefällt – das steigende Selbstbewusstsein, wenn man seinen eigenen Fortschritt realisiert. In Wie toll es sich anfühlt, japanische Schriftzeichen zu lesen habe ich schon darüber gesprochen, wie schön das ist. Dieses Jahr habe ich auch das erste Mal einen japanischen Witz beim ersten Mal hören verstanden, den Moment werde ich nie vergessen.

WAS RATEN UNS MEHRSPRACHIGE MENSCHEN?

So viel zu mir, aber an der Stelle will ich auch die Menschen zu Wort kommen lassen, die viele Sprachen kennen und sprechen können – sogenannte Polyglots. Sie sind mehrsprachig, manche sogar über 21 Sprachen mächtig!
Eine von ihnen ist Lindie Botes und in einem ihrer letzten Videos hat sie darüber gesprochen, was ihre erfolgreichsten Methoden sind:

  • Sei offen für Feedback und Fehler
  • Sei kein*e Perfektionist*in
  • Lerne Vokabeln mit Chunks (Sätze, Phrasen, …)
  • Verwende die Sprache in deinem Alltag (Notizen, Tagebuch, …)
  • Schreib‘ nicht alles auf (viel zu viel Aufwand)
  • Lesen, lesen, lesen

Das ganze Video von Lindie findest du hier.

Viel Glück beim Sprachen lernen!

Mehr von mir:

Schule und Studium

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