Wie du dich besser konzentrierst

Wochenlang im Home-Office, isoliert und am langweilen – was tun, wenn man sich einfach nicht mehr konzentrieren kann?
Mir ist aufgefallen, dass seit der Selbstisolation meine Aufmerksamkeit gesunken ist und das auf ein Minimum, wie ich es sonst nicht kenne… Ich fühle mich wie ein Goldfisch, der sich einfach auf nichts mehr konzentrieren kann.
Deswegen habe ich diese Woche ein wenig daran gearbeitet, mich wieder mehr zu konzentrieren – vielleicht hilft auch dir dieser Input dabei, wieder fokussierter arbeiten zu können!

Du brauchst ein System

Du bist vermutlich in einer Flaute, am besten hilft dir ein neuer Start, ein neues System weiter. Wir alle würden natürlich sofort wieder so funktionieren wie früher, als wir noch „produktiver“ waren, allerdings musst du step by step arbeiten. Nimm‘ nicht zu viel auf die To-Do Liste, plane Pausen ein und am Ende des Tages: Belohne dich.

KURZFRISTIG

Ich habe die To-Do Liste schon erwähnt, die dir durch den Tag helfen kann. Sie sollte dich nicht unter Druck setzen, sondern dich begleiten und dir das Gefühl geben, dass dein Tag soweit geordnet ist, dass du keine Angst bekommen musst, nicht alles zu schaffen.

Wenn du dich einfach nicht überwinden kannst, etwas zu machen, hilft dir vielleicht dieser kleine Trick: Mach dir einen Timer, 20 Minuten und sag‘ dir, dass du nur so lange an dieser Sache arbeiten wirst. Danach ist es ok, wenn du es nicht mehr ansiehst und kannst trotzdem stolz auf dich sein!

Eines der Hauptprobleme sind die Ablenkungen. Du setzt dich hin, willst etwas durchlesen, zusammenfassen oder schreiben, aber dann hörst du das Geräusch: What’s App, ein Anruf, eine Instagram Benachrichtigung und du bist weg. Nur mal kurz nachsehen, eh‘ nicht so lange. Es ist unheimlich schwer, sich danach wieder zu fokussieren.
Mein Ratschlag: W-LAN ab. Es gibt auch Erweiterungen für den Computer, die gewisse Internetseiten sperren, vielleicht hilft dir das auch!

Falls dir dauernd Gedanken durch den Kopf gehen, die dich ablenken, nimm‘ dir ein Blatt und lass‘ es neben dir liegen. Jedes Mal, wenn dich ein Gedanke wieder ablenkt, schreib‘ ihn auf und gehe wieder zu der eigentlichen Arbeit zurück. So leerst du deinen „Mülleimer“ aus.

Hab‘ Snacks parat, plane das Mittagessen ein und trinke regelmässig Wasser. Wenn du dich besser konzentrieren willst, musst du auf dich und deinen Körper aufpassen. Auch, wenn du Rückenweh kriegst – mach‘ 10 Minuten Pause, geh‘ ein bisschen raus spazieren. Die Zeit draußen erdet dich, gibt dir Kraft. Wenn sich das häuft und es sich ergibt, leg‘ dir einen höhenverstellbaren Stehschreibtisch zu, den kann ich dir empfehlen!

LANGFRISTIG

Wichtig ist, das habe ich schon erwähnt, dass du dich nicht überwältigst. Langfristig produktiv sein zu können bedeutet, dass du ein System für dich gefunden hast. Du planst nicht nur das, was du tun musst, sondern auch, wann du einfach nichts mehr tust. Denn wenn du dich überforderst, brennst du irgendwann aus.
Ein Habit Tracker hilft dir vielleicht auch, jeden Tag beispielsweise „30 Minuten Italienisch lernen“ und mach dir X’erl, wenn du es geschafft hast! Damit trickst du dein Gehirn vielleicht aus und bringst dich dazu, dich auf das Lernen, das Arbeiten oder auch den Sport zu konzentrieren!

Belohnungen hab‘ ich auch schon angesprochen – sei es ein Kinobesuch, ein Ausflug oder auch ein Restaurantbesuch. Du hast es dir verdient!

In diesem Sinne wünsche ich dir in der nächsten Zeit viel Konzentration und Kraft.

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