Ich lebe seit drei Jahren vegan

Vor drei Jahren hat meine vegane Reise begonnen, damals aus Langeweile und dem Wunsch nach einer Challenge. Heute kann es mir gar nicht mehr anders vorstellen, zu Beginn wurde es ein großer Teil meiner Identität – Bücher, Dokumentationen, Youtube. Sprechen konnte ich damals mit niemandem , weil ich sonst keinen kannte.

Seitdem hat sich viel getan, drei Jahre, bald werden es 1000 Tage. So sieht beispielsweise mein aktueller Kühlschrank aus:

Es gibt einen Haufen Bananen, Äpfel, Karotten, sowie Paprika, Brokkoli, Tomaten, Zucchini, Gurken und Avocados. Es gibt auch immer Tofu, Hummus, vegane Butter, Tomatensosse und Sojajoghurt. In den beiden Plastikboxen gibt es „Restl“, Champignonsoße und Gemüsereis.

Zusätzlich stehen auf meiner Einkaufsliste jede Woche folgende Basics: Reismilch, Haferflocken, rote Bohnen, Nüsse, Chiasamen und Hanfsamen, sowie Sojafaschiertes und -geschnetzeltes, Erdapfel und Nudeln.

Zum Frühstück mache ich mir meistens „Proteinhaferflocken“, Haferflocken mit veganem Proteinpulver, verziert mit Bananen und Äpfeln. Manchmal gibt es aber auch selbstgemachtes Brot mit Avocado oder Butter.

Zum Mittagessen rotieren die Rezepte, wie bei den meisten schätze ich, beispielsweise Curry, Spaghetti, Pizza, verschiedene Suppen oder auch eine Gemüsepfanne.

Manchmal bin ich ganz satt, manchmal suche ich nach dem Mittagessen noch nach einem Snack:

  • Salzig: Kichererbsen aus der Dose oder Erdäpfel schneiden, ordentlich würzen, ab in den Backofen für 10-15 Minuten
  • Süß: Proteinriegel, Tiefkühlobst (Mango, Erdbeeren), Kuchen oder Eis

Zum Abendessen gibt es manchmal dasselbe wie zu Mittag, manchmal mache ich mir einen Salat mit Avocado, Tomaten und roten Bohnen.

In Restaurants oder Lokalen kann es manchmal ein bisschen schwierig sein, aber mein Lieblingsrestaurant, Metcha Matcha, führt beispielsweise mehrere unterschiedliche Gerichte, durch die ich mich gerne durchprobiere.

Wie ich beim Frühstück schon kurz angemerkt habe, nehme ich täglich Proteinpulver, am liebsten Schokolade, meine anderen Supplements sind EAAs (Essentielle Aminosäuren), Kreatin, wenn der Muskelkater besonders schlimm ist, sowie Vitamin D und B12.

Der größte Vorteil der veganen Ernährung ist für mich der Ausschluss von vielen Speisen, die verarbeitet sind und eher nicht so gesund sind. Wenn es nicht vegan ist, habe ich automatisch kein Bedürfnis mehr, es zu essen. Mittlerweile gibt es aber sehr viele Alternativprodukte, bei Lidl beispielsweise bereits eine große Auswahl von veganem Eis, vor ein paar Jahren war das noch anders. Mir gefällt es auch sehr gut, die Experimentierfreude in der Küche auszuleben.

Seien es die Asiapfanne, Knödeln mit Spinat und Falafeln, Apfelkuchen, Pausenbrot am Berg oder Tacos, all das ist vegan möglich und verdammt lecker.

Am Schluss kann ich dir nur empfehlen, mit den Geschmacksnerven zu experimentieren, Neues auszuprobieren, sei es eine Challenge wie bei mir oder schlichtweg neue Rezepte.


Vegan

1 Comment Hinterlasse einen Kommentar

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s

This site uses Akismet to reduce spam. Learn how your comment data is processed.