Wie kannst du einen Monat nach Japan reisen?

Ich habe 2019 einen Monat in Japan verbracht und durch trail und error am eigenen Leib herausgefunden, wie man so einen Urlaub planen kann. Dieser Blogeintrag hilft dir gerne damit, dasselbe zu tun.

Der Prozess gliedert sich in drei Stufen:

  1. Planen & Sparen
  2. Buchen
  3. Reisen

1. Sparen & Planen

Wichtig für so eine lange Reise ist natürlich zunächst das Kapital. Gleich zu Beginn kannst du dir Gedanken machen, wie du reisen willst: 5 Sterne Hotel, Apartment oder vielleicht sogar in einem Kapselhotel (im Falle von Japan gibt es diese Möglichkeit)?
Wenn du ungefähr weißt, wie viel pro Nacht du für eine Unterkunft ausgeben möchtest oder was dein Tagesbudget sein soll, weißt du, wie viel Geld du insgesamt für eine Monatsreise brauchen wirst.
Meiner Meinung nach ist so ein Urlaub ein ganz großes Extra, sprich, wird von mir mit einem Extrabudget finanziert.

An der Stelle sei aber auch gesagt, dass du das Geld nicht auf einmal brauchst. Zunächst werden Flug und Hotel gebucht (bis zu einem Jahr im Voraus, das liegt bei dir), danach eventuell die Zugtickets und am Schluss das Wechselgeld in Bar oder auf deiner Kreditkarte. Das bedeutet, dass du deine Einnahmequellen taktisch einplanen und dir überlegen kannst, wo, wann und wie es am besten eingenommen werden kann.
Wenn du auch einen Job ausübst, den man im Urlaub ebenfalls nachkommen kann, umso besser!

Der Teil, der in diesem Schritt am meisten Spaß macht, ist das Planen – das Finden der Inspiration. Je nachdem, was dir mehr zusagt, such‘ dir deine Inspiration: Bücher, Videos, Instagram, Reddit oder Blogs.

Welche Jahreszeit willst du besuchen?
Welche Städte willst du sehen?
Was willst du in deinem Urlaub machen?

2. Buchen

Das Buchen macht Spaß, weil der Urlaub sich realer anfühlt, schmerzt ein wenig, weil rote Zahlen ins Konto rollen. Aber verzage nicht, es lohnt sich! 🙂

  • Flug
  • Hotel
  • Japan Rail Pass

Falls du arbeitest, solltest du dir auch nach dem Buchen freinehmen und sicher stellen, dass du wirklich auf Urlaub fahren kannst. Eine weitere, wichtige Frage:

Willst du deinen Reiseplan ausdrucken? Ein Notizbuch verwalten? Oder online arbeiten?

Ich habe mich dazu entschlossen, keine ausgedruckte Mappe mit allen Details mitzunehmen, sondern stattdessen alles online zu verwalten. Mit wichtigen Menschen habe ich dieses Dokument geteilt, mit Notfallinfos und wo ich jeden Tag bin, falls ich auf meine Nachrichten nicht mehr antworte. Weil ich auch viel mit dem Zug gefahren bin, habe ich mir die Uhrzeiten herausgeschrieben, wie lange ich fahre und meine Hotels verlinkt.

Zusätzlich habe ich eine Liste erstellt mit Aktivitäten, die ich in dieser Stadt machen könnte. So gab es morgens beim Frühstück eine Auswahl, aber keinen Zwang.

3. Reisen

Jetzt sind wir beim besten Teil angekommen – dem Erleben.

Für manche gestaltet sich die Hinreise sehr anstrengend, was man bei einem 10 Stunden Flug nach Japan durchaus behaupten kann.

Bezüglich der Einreise als Tourist*in musst du dir keine Sorgen machen, wenn du weniger als drei Monate bleibst, bekommst du ein Touristenvisum. Hier alle detaillierten Infos für deine Einreise!

Wenn du sicher gelandet bist, statte mal einem Supermarkt einen Besuch ab und stärke dich, bevor du weiterreist. Bezüglich der Sicherheit musst du dir auch keine Sorgen machen, ich bin ländlich alleine und nachts gereist und hatte überhaupt keine Probleme.
Bezüglich der Sprachkenntnisse habe ich beide Seiten erlebt: Bei meiner ersten Reise 2017 konnte ich bis auf Sushi kein einziges japanisches Wort. In Tokyo war das meistens kein Problem, manchmal hat der Weg zu einem Ort ein bisschen länger gedauert. Bei meiner zweiten Reise 2019 konnte ich schon besser kommunizieren, was mich gefreut hat, weil Sprache Tore öffnet.

Auf der Website Wanderweib findest du eine echt gute Aufschlüsselung aller möglichen Tipps und Tricks, die du in Japan gebrauchen kannst.

Wie du deine Reise erlebst und genießt, ist ganz dir überlassen: mach‘ Fotos und Videos, teile sie gleich mit all deinen Followers, sende sie nur deinen engsten Freund*innen oder behalte sie ganz für dich. Du kannst zeichnen und malen, oder die Landschaften, die dich umgeben auch in Worten umschreiben.

Und was passiert danach?

Mein Fazit nach einem Monat Urlaub in Japan: Ich brauche nicht unbedingt einen Monat Urlaub, um ganz abschalten und Japan genießen zu können. Ich habe auch gemerkt, dass es noch soooo viel gibt, das ich in Japan sehen und erleben will.

Ich kann jedem eine Reise an dieses andere Ende der Welt empfehlen – aus kulinarischen, kulturellen und abenteuerlichen Gründen.

Falls du wissen willst, wie meine Reisen ins Land der aufgehenden Sonne konkret ausgefallen sind, verlinke ich sie dir hier:

Japan 2017

Japan 2019

Ratschläge

1 Comment Hinterlasse einen Kommentar

  1. Wunderbar. Kann dir hier nur zustimmen. Eben von meiner ersten Japanreise zurückgekommen – waren knapp einen Monat unten – meist in Tokio- ich liebe diese Stadt ❤ Danke für diesen Beitrag- Glg Myriala

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