Nachts ist morgens

Ich wache auf. Draußen ist es noch dunkel. Oder, es ist schon „wieder“ dunkel, je nachdem wie man es sieht. Ich richte mich auf und dehne meinen Nacken. Ich sehe auf den Schreibtisch, die To-Do Liste erwartet mich schon.

Mit leisen Schritten geht es für mich ins Bad. Eigentlich hatte ich mir vorgenommen, mir als Erstes immer ins Gesicht zu lächeln, aber das fällt mir immer erst ein, wenn ich kurz vorm Einschlafen am Abend bin.

Auf meiner Matte dehne ich mich weiter, weil ich einfach nicht auf dem Rücken schlafen kann – oder es zumindest die ganze Nacht lang tue. Also liege ich auf dem Bauch und kriege Rückenschmerzen. Es knackst und das freut mich, so beginnt ein Morgen gut. Den ganzen Monat lang habe ich eine Challenge, jeden Tag 100 Wiederholungen einer Bauchübung zu machen, was mich fordert und meine Bauchmuskeln fördert.

Am Schreibtisch starte ich mit einem halben Liter Wasser und sehe aus dem Fenster. Kein anderes Licht brennt und ich freue mich, dass ich schon auf bin, um meinem Leben einen Schritt weiter voraus zu sein.

Für mich ist nachts schon morgens und ich liebe es.

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