Wie Instagram mich in ein Loch zieht

Ich bemühe mich wirklich… Ich stehe früh auf. Wenn es irgendwann hell wird draußen, starre ich immer noch auf das Handy. Eigentlich hab ich nichts geschafft und trotzdem tun mir mein Nacken und meine Augen weh.

Wenn ich mich in den Spiegel sehe, ärgere ich mich. Ich habe es wieder getan.

Ich öffne Instagram, checke die Nachrichten. Dann gehe ich auf die Explore-Page und sehe meine ehemalige Klassenkameradin, wie sie auf Urlaub geht. Es ist sonniger bei mir und vermutlich wärmer. Ich sehe vom Handy auf und verziehe mein Gesicht beim Gedanken an die 3 Grad, die mich am Weg zum Bus erwarten.

Danach sehe ich weiter und finde die Hochzeitsfotos von Miley Cyrus. Ich freue mich, weil sie mich so viele Jahre begleitet hat und, dass sie jetzt glücklich ist. Dann sehe ich Priyanka Chopra und denke mir dasselbe: „Soooo schöööön!“

Sie sind sicher produktiver als ich, trinken gesunden Saft und stegehen spazieren. Ich hingegen arbeite daran, meine Pickel zu verstecken und nicht auszurasten, wenn die Leute im Bus unhöflich sind.

Dann sehe ich auf Instagram eine Compilation mit Bloopers aus Game of Thrones und erinnere mich daran, dass ich ja eigentlich die Bücher lesen wollte. Und dann werde ich müde und sehe auf den rechten Rand der Handys und es ist plötzlich 8 Uhr.

Scheiße.

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