Wieso die Hobbit-Triologie so richtig beschissen ist…

Manchmal lügt man sich jahrelang an und verdrängt ein Gefühl, nur, um nicht Konflikte zu erzeugen. Und manchmal stolpert man nachts über ein Video auf Youtube, das dir alles sagt, was du still in deinem Innersten dachtest.

So sage ich es laut: Die Hobbit-Triologie ist beschissen… Und ich stehe dazu.

J.R.R. Tolkien hat den Hobbit für seine Kinder geschrieben, das letztendlich zu einem der bestverkauften Bücher in die Geschichte einging. Die Sprache und der Ton sind ganz anders als die Ringe-Triologie. Lies mal ein paar Seiten hinein und dann merkst du sofort, dass hier etwas anders ist.

Da man aber natürlich erfolgreich an die Herr der Ringe-Filme schließen will (*kaching*), muss man umstrukturieren. Im Endeffekt wollte man nicht den Hobbit verfilmen, sondern ein neues Herr der Ringe machen…

Nicht nur die Sprache und die Charakterbeschreibung, sondern auch die Struktur des Hobbits selbst. Im Buch ist der Erzählstil episodisch angelegt und nicht in der typischen drei Aktstruktur, wie die meisten Hollywoodfilme funktionieren.

Und dann habe ich viele kleine, nicht zusammenhängende Fragen:

  • Wieso sehen manche Zwerge wie Zwerge aus und manche wie bärtige hottest men alive?
  • Was passiert eigentlich mit dem Arkenstein? Denn als letztes hat Bard ihn in der Hand und will Thorin damit erpressen. Dieses Teil war verdammt wichtig und dann erfährt man  nicht einmal was danach damit passiert? Hallo?
  • Wieso sind noch einmal Kili und Tauriel noch einmal ineinander verliebt? Mal abgesehen davon, dass sie sich kurz gesehen haben und anscheinend ein wenig eine Anziehungskraft besteht? Nicht einmal ansatzweise vergleichbar mit Arwen und Aragorn.
  • Wieso erfährt man erst im zweiten Film, dass Kili und Fili die Thronerben von Thorin sind? Wäre das nicht ein wichtiges Detail?
  • Wieso sollte ich Angst um Kilis Überleben haben, wenn er von einem Pfeil verletzt wird, wenn Bombur das hier ernsthaft überlebt?!
Bildergebnis für bombur barrel
Copyright: Pinterest

 

Diese Dinge kann man so vielleicht nicht benennen, wenn man es sieht, aber die Geschichte fühlt sich… unrund an.

Okay, dann ist die Geschichte selbst nicht so der Burner, aber wenigstens konnte der Hobbit weiter Neuseeland unterstützen, die Werbebroschüre für die schönsten Landschaften auf dieser großen, weiten Welt – oder?!

Wenn du herausfinden willst, wieso man nicht dieser Aussage zustimmen kann, sieh‘ dir das Video an. Aber Achtung… Eine kleine Welt kann zusammenstürzen.

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