Wieso Idole dich zermalmen können

Jemanden und all seine Handlungen zu idealisieren ist kritisch.

Idole können weh tun.

Sie können dich enttäuschen.

Früher fand ich die Idee toll, Idole in meinem Leben zu haben und sie als Motivation zu verwenden. Sie haben mich jahrelang begleitet, ich habe zu ihnen aufgesehen, sie angefeuert und von ihnen gelernt.

Mit den Veränderungen des Lebens geschahen aber auch Wandel in den Wesen, in meinem und in ihrem. Es ist schwierig von einem Menschen zu verlangen, sich niemals zu verändern. Wenn dann also nun so eine Veränderung stattfindet und dich verletzt, kann es auch schwierig sein, damit umzugehen.

Ich habe daran nicht gedacht und es verdrängt, ich habe gelogen darüber, dass es mir damit nicht gut geht und ich habe versucht, an meinem Mindset zu tüfteln. Ich habe versucht, mir die Schuld dafür zu geben.

War das klug? Hat mir das gut getan?

Nein.

Überlege dir also gut, wer dein Idol ist.

Früher hatte ich viele Idole, viele die mir geholfen haben zu der Frau zu werden, die ich heute bin, aber auch viele, die mich verletzt haben. Eine Weile ging es mir gut damit, zu niemandem aufzusehen, niemanden anzufeuern und mich von niemandem inspirieren zu lassen.

Jetzt habe ich wieder ein Idol, das mir dabei hilft, jeden Tag ein besserer Mensch zu werden.

Ich selbst.

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