Ich als Disneyfigur?

Ab und an erinnere ich mich an mein 16-Jähriges Ich: Mit Pickel, großer Brille und zerzaustem Haar. Nun, viel hat sich diesbezüglich nicht geändert, aber dafür etwas anderes:

Mein Disney-Konsum. Sei es, weil ich jetzt studiere, mehrere Jobs gleichzeitig zu schaukeln versuche, Japanisch lerne und Sport mache, dass ich nicht mehr zur wöchentlichen Disneykaraoke-Nacht komme, das ist okay.

Früher habe ich mich gefragt, was für eine Disneyfigur ich wohl wäre. Wie ich genau aussehen würde, wäre mir recht egal, aber wie wäre mein Charakter? Was wären meine Stärken, was meine Schwächen?

Diese Woche habe ich mir diese Frage gestellt und beantwortet:

Ich will so hart arbeiten wie Tiana aus „Küss den Frosch“, die täglich ihren A*** abarbeitet, um ihrem Ziel näher zu kommen.

Meine Eltern sind Moanas sehr ähnlich, da mein Papa anfangs auch gegen meine Ziele war, aus Angst, meine Mutter aber wusste, dass ich nicht anders kann. Am Ende wird aber alles passen, das weiß ich.

Ich will einen Groove haben wie Simba, wenn er als Erwachsener „Hakuna Matata“ singt.

Ich will so viele Bücher lesen wie Belle. Besitzen aber nicht, weil die ganze Angelegenheit schrecklich staubig wäre.

Ich will in die Welt hinaus, so wie Rapunzel. Und so gesunde Haare haben wie sie.

Am Ende will ich eigentlich gar keine Disneyfigur sein. Und eine Prinzessin schon gar nicht, ständig Vögel um sich zu haben, die einen anzwitschern, scheint für das Berufsleben keine gute Voraussetzung zu sein. Aber laut unter der Dusche Disneylieder singen, das werde ich immer.

 

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