Ein kleines Märchen der modernen Philosophie

Es war einmal ein Mann, der Hegel hieß. Mit seinen Büchern und den Gedanken, die darin niedergeschrieben waren, würde er die Philosophiegeschichte nachhaltig beeinflussen. Er war ein beliebter Lehrender an der Berliner Universität, was zugleich eine Rivalität mit Schoppenhauer auslöste. Die beiden setzten ihre Vorlesungen zur selben Zeit an, um zu sehen, bei wem mehr Studierende auftauchen würden. Hegel ging als Gewinner aus dem Kampf.

Hegel hinterließ nach seinem Tod so ein großes Erbe, dass sich selbst seine Nachfolger zerstritten in verschiedene Gruppen.

Einer Fans war Karl Marx. Er sah sich als „Junghegelianer“ und fragte sich, wie die Gesellschaft aufgebaut ist und verfasste ein Buch, das inspiriert war durch Ludwig Feuerbach. Marx behauptete, dass die Religion nur das Opium des Volkes sei, alles nur Schall und Rauch. Sie diene der Ablenkung. Das hat vielen natürlich nicht gefallen. Er hatte sich auch gefragt, was das Geld für den Menschen genau ist. Wie viel Macht haben wir über unser Geld und wofür geben wir es aus?

Dann tauchte eine besonders spannende Figur auf: Kierkegaard. Für ihn war die Gesellschaft egal, anders als Marx. Kierkegaard wollte wissen, wie sich das Individuum tut. Privat hatte er viele Probleme. Er war überzeugt davon, dass seine Familie mit einem Fluch belegt war, was ihm verbot, jemals eine glückliche Beziehung führen zu können. So löste er die Verlobung mit seiner Liebsten auf, was sie in eine tiefe Depression stürzte. Dieses Problem sollte ihn für den Rest seines Lebens verfolgen, weil er sich fragte, ob es wirklich die richtige Entscheidung war. Sie heiratete jemand anderes und sein Herz zerbrach.

Kierkegaard hatte auch einen erstaunlich guten Gedanken zum Alten Testament. Er fragte sich, wieso Gott vor Eva und Adam Verbote aussprach, wo doch die Welt, in der sie lebten, gut war. Wieso braucht man Verbote, wenn die Welt perfekt ist?

Zuletzt gab es auch noch Nietzsche, der ein Genie war, zumindest sagte man ihm das als Kind. Mit 14 Jahren schrieb er seine Autobiographie „Über mein Leben“. Mit 21 Jahren war er an der Universität Basel bereits als Professor angestellt. Als Sprachtalent war er dazu berufen, viele Werke zu schreiben.

Als er schließlich stirbt, stirbt auch das 19. Jahrhundert mit ihm.

Am Ende ist dieser Blogeintrag eine Hilfe für mich gewesen. In einer Woche habe ich eine Prüfung und ich wollte den Stoff in ein Mädchen verpacken und mich so genauer damit auseinandersetzen.

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