Wie du endlich richtig lernst

Wusstest du, dass man meistens nervös wird, wenn man etwas nicht tut? Wenn man nicht zum Geburtstag gratuliert, wenn man nicht die Mama anruft, wenn man etwas nicht abgibt. So ist es auch beim Lernen. Du wirst nervös, weil du denkst, dass du nicht genug gemacht hast.

Aber reden wir nicht mehr lange um den heißen Brei herum: Du hast bald eine Prüfung. Du hast Schiss. Ich werde dir jetzt deine Angst nehmen, indem ich dir meine persönlichen Tipps verrate, die mir zum Erfolg verhelfen.

Ganz unter uns: Ich will nicht die sein, die am meisten lernt. Ich will die sein, die mit geringem Lernaufwand maximale Ergebnisse erzielt – und meine Taktik funktioniert!

  1. Gottverdammt, mach‘ dir endlich einen Plan. Wenn die ganze Sache komplizierter ist, als gedacht, mach dir einen Plan. Auch wenn du schon mittendrin im Lernen bist. Schreib‘ auf, was zu tun ist. Überlege dir, bis wann spätestens. Vergiss‘ nicht auf Zeitpolster. Es geht nicht darum, jeden Tag alles zu erreichen, was du dir vornimmst (seien wir ehrlich, das schafft nur Superwoman), sondern, dass du den Überblick behältst.
  2. In jeder Prüfungszeit lerne ich eines immer wieder: Setze deine Prioritäten. Sie unterscheiden sich von Woche zu Woche, manchmal von Tag zu Tag. Ist es heute wirklich wichtig, dass du um 7 Uhr aufstehst und laufen gehst? Du tust es sonst immer, das ist super, aber es ist okay, wenn du heute dem Lernen Vorrang schenkst.
  3. Gechillt zu sein ist die halbe Arbeit. Dementsprechend ist sie auch anstrengend. Wenn du die ganze Zeit fertig bist und dir Sorgen machst, verschwendest du Zeit. Du bist unproduktiv. Sag deinen Gedanken, dass sie die Klappe halten sollen.
  4. Zum Thema Produktivität gibt es auch vieles zu sagen! Werde dir bewusst, wann du produktiv lernst und wann nicht. Wenn deine Augen immer wieder zu Youtube, Instagram oder Netfilx wandern (#guilty), hör‘ auf zu lernen. Steh auf, beweg dich und mach etwas anderes. Du lernst gerade nicht produktiv und könntest ebenso gut gleich etwas anderes machen. Das heißt nicht, dass du den restlichen Tag nicht mehr lernen sollst, sondern, dass du merkst, wenn du dich wirklich nicht mehr konzentrieren kannst!
  5. Entdecke das große Ganze! Ich verrate dir, wenn du die Grundaussage deines Lernstoffes einmal verstanden hast, ist die halbe Miete geschafft! Detailwissen wird oft abgefragt, das ist mir schon klar, aber wenn du in wenigen Sätzen beispielsweise die Geschichte Amerikas einem Laien erklären kannst, hast du schon viel geschafft! (Zusatztipp: Versuch‘ doch mal einem Kind deinen Lernstoff zu erklären. Wenn du einem Kind deine Thematik so pointiert und einfach erklären kannst, verspreche ich dir, dass du die Prüfung schaffen wirst!)
  6. Erstelle eine Grafik! Du kannst eine Mind Map gestalten, ein Comic malen oder Gott was. Erlaube deinem Gehirn, sich auch beim Lernen kreativ zu verhalten! Du bringst frischen Wind in deine Lernstrategien, du kannst deine schönen Filzstifte mal wieder verwenden und wer weiß, vielleicht macht es dir sogar Spaß.
  7. Aufpassen bei Zusammenfassungen! Wie bei jeder Medaille gibt es hier zwei Seiten. Brauchst du eine Woche, um den Stoff zusammenzufassen, lass‘ die Scheiße lieber. Deine Lerninhalte sind dieses Mal zu komplex und zu umfassend. Versuche, das große Ganze zu finden (siehe Tipp #5) und dann lerne direkt aus dem Buch, deiner Mitschrift oder dem Skript.
  8. Ab ins World Wide Web! Trau‘ dich, gib doch mal auf Youtube den Namen deines Themas ein und schau‘ nach, was da so auftaucht. Manchmal findest du tolle Erklärungen, andere Ansichten und interessante Aspekte zu Themen, die du in normalen Büchern nie gefunden hättest.
  9. Bist du ein asozialer Mensch? Dann solltest du dieses Verhalten schnellstmöglich ablegen. Schau‘ dich um in deiner Umgebung. Du findest sicher schnell einen Menschen, der sich besser auskennt mit der Lernthematik als du. Sei es ein Mitschüler, jemand auf Facebook, ein Freund oder eine Mitstudentin – frag nach, ob sie dir helfen können oder Tipps haben, wie man sich das Wissen besser aneignen kann!
  10. Und ganz zum Schluss kommt das Wichtigste, vergiss‘ niemals auf dich selbst! Deine Prüfung ist verdammt wichtig, das ist klar. Ich verrate dir aber, wenn du innerlich am Verrecken bist, ist es scheißegal, wie viel du lernst. Wenn du nicht ordentlich isst, nicht an die frische Luft gehst, nicht Zeit mit deinen Liebsten verbringst, nicht fernsiehst oder liest und das dann auch noch wochenlang, bist du im Eimer. Selbst wenn du die Prüfung schaffst, war das kein Erfolg, weil dein Wohlbefinden meilenweit hinten angestellt war. Dir soll es gut gehen bei allen Dingen, die du so in deinem Leben tust. Wenn du da nicht besser auf dich achtest, wirst du vielleicht nicht mehr lange lernen können, was ich sehr schade fände! Lernen ist großartig und macht Spaß, wenn man einmal die richtige Methode und Strategie für sich gefunden hat! 😉

Hier sind noch zwei Videos für dich und zum Abschluss kann ich nur eines sagen: Viel Erfolg beim Lernen. Zerleg‘ deine Prüfungen!!!

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