Was du bei einer Schreibblockade tun kannst

Wer kennt es nicht? Du musst einen Aufsatz, einen Text oder (oh Schreck) sogar eine Arbeit abgeben, aber dir fällt einfach nichts ein. Du sitzt vor einem weißen Blatt, dein Schreibprozess stockt und du prokrastinierst, was das Zeug hält. Wenn du bisher nie die Küche so richtig gründlich reinigen wolltest, spürst du jetzt plötzlich ein Verlangen danach. Alles nur, außer weiterschreiben zu müssen.

Dieses Gefühl hatte ich erst vor einigen Tagen, da ich genau heute einen wichtigen Abgabetermin habe. So etwas ist nicht schlimm, das passiert vielen. Lass‘ dich aber nicht davon unterkriegen! 

Für das Problem Schreibblockade gibt es mehrere Lösungen, die ich hier mit dir teilen möchte. Bei dem nächsten Zwischenfall kannst du ausprobieren, was für dich am besten funktioniert!

Wenn dir nichts einfällt, hast du keine Ideen und das bedeutet, dass deine Priorität Nummer Eins das Anspornen deiner Kreativität ist. Nun kommt es ganz darauf an, wann du den Text abgeben musst – morgen oder in einem Monat? Je nachdem kannst du nun verschiedene Strategien anwenden.

  1. Wo liegt denn das Problem? Hast du ein Problem bei der Planung oder bei der Durchführung? Weißt du, was du schreiben willst – wenn nein, erstelle einen Plan. Hast du Kopfweh – wenn ja, mach das Fenster auf, trink‘ etwas und geh‘ mal raus in die Küche und hol dir was zu essen. Wenn du lokalisieren kannst, wo das Problem liegt, ist es viel einfacher, es zu lösen.
  2. Einfach drauf los. Schreibe mal 5 Minuten alles auf, alles was dir einfällt. Vielleicht ist dein Gehirn gerade einfach zu sehr zugemüllt. Vielleicht schwirren dir im Kopf ein paar „To-Dos“ herum und wenn du sie aufschreibst, bist du sie los. Du musst dich dann nicht mehr daran erinnern, weil du ja einen Zettel hast, der das für dich erledigt. Wenn du entspannt bist, kannst du viel leichter schreiben.
  3. Jeden Tag zumindest ein Satz. Wenn du noch genügend Zeit vor der Abgabe hast, nutze diese Technik. Du zwingst dich nicht, drei Stunden am Stück auf die Tastatur zu hauen, nein, einfach nur einen Satz. Mehr nicht. Etwas zu beginnen ist schwer, das wirst du wahrscheinlich schon wissen. So machst du dir selbst keinen Druck, weil du ja noch genügend Zeit hast. Und dir wird auffallen, dass du immer mehr als nur einen Satz schreiben wirst. Einmal vielleicht zehn Sätze, ein anderes Mal vielleicht eine Seite sogar.
  4. Probier‘ mal kreatives Schreiben. Überlege dir doch, wie es deiner Arbeit mit dir als Verfasser ergeht. Was würde sie über dich sagen? „Pia ist fürsorglich“ oder „Pia strengt sich nicht an“? Oder was würde ein Kritiker über deine Arbeit schreiben?
  5. Chill‘ mal ’ne Runde. Hab keine Angst vor Fehlern, du musst nicht alles sofort richtig machen. Wenn du sofort den perfekten Satz schreiben willst, wird es nicht funktionieren, das verspreche ich dir. Ist es nicht gerade das Schöne, seine Worte ständig zu nuancieren und zu verändern, versuchen, sie zu verbessern?

Am Ende des Tages ist es vielleicht auch wichtig, sich zu erinnern, dass man selbst vermutlich immer der größte Kritiker ist…. Komm schon, du kannst das!

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