Der stolze Blick im Spiegel – MIC Drop!!!

Wie fühlst du dich, wenn du in den Spiegel siehst? Freust du dich? Oder denkst du dir eher sowas wie ich heute Morgen: „Es wird eindeutig Zeit für ein Peeling.“

Früher, als ich noch ein Schulmädchen war,  hat es mich verunsichert, ungeschminkt aus dem Haus zu gehen. Spontan mitzufahren beim Einkaufen war schwer möglich – ich musste mich immer noch schnell „ausgehbarfähig“ machen. Wie sollte ich sonst unter Menschen treten mit diesem Gesicht?! Gemocht habe ich mich damals nicht.

Nach ein paar Monaten verging diese Einstellung, weil ich einfach faul wurde. Schminken frisst unheimlich viel Zeit. Heute fühle ich mich wohl, wenn ich in den Spiegel sehe. Meistens zumindest. Wenn ich nicht gerade mal wieder ein Peeling machen sollte, so wie heute.

Ich würde sogar behaupten, dass ich manchmal stolz in den Spiegel sehe, weil ich mich über mein Leben freue. Dann denke ich mir: „Ja, das läuft gerade ziemlich gut. Toll gemacht, Pia!“

Neulich bin ich auch auf die Idee gekommen, mir selbst zu applaudieren und laut zu sagen: „Wahnsinn, wie du das machst. Kann man nur mehr eins machen: MIC Drop!“

Früher habe ich mir ganz viel Lob von anderen gewünscht, das verstehe ich heute nicht mehr. Ich finde es toll, wenn man sich selbst versorgen kann – daher tue ich das auch mit dem Lob. Und ab jetzt werde ich mir auch gelegentlich einen Mic Drop verpassen…

Zum Beispiel mit diesem Mic Drop von meiner Lieblingsband. Einige Jahre sind sie schon im Geschäft und sie wollten sich mit diesem Song einfach selbst loben. Wenn du die Übersetzung aufdrehst, kannst du sogar verstehen, was sie sagen – aber Achtung, dieser Mic Drop ist sondergleichen.