„Was, du trinkst keinen Alkohol?!“

Diesen Satz habe ich in den letzten Monaten öfters gehört. Ich trinke schon länger nichts mehr, aber trotzdem finde ich mich immer wieder in Situationen, wo ich mein Verhalten jemand anderem erklären muss. Spannend, dass ich eine Entscheidung, die meinen Körper betrifft, rechtfertigen muss.

„Pia, du bist noch so jung. Leb‘ doch mal“, höre ich sie sagen. „Ich lebe lieber länger“, antworte ich dann. Sie denken, dass ich verzichte und verrückt bin, aber so sehe ich das ehrlich gesagt gar nicht. Ich habe gar kein Verlangen nach Alkohol und früher habe ich getrunken, weil alle getrunken haben. Dass durch diese Umstände mein Körper Sachen tun muss, die nur durch sozialen Druck geschehen, hat mir vor ein paar Monaten einfach gereicht. Scheiß‘ drauf.

Stattdessen finde ich zwei Möglichkeiten in meinem neuen Party- und Fortgeh-Alltag besonders toll: Ich kann meine Freundinnen nach Hause bringen und weiß, dass sie sicher und ohne Taxi Kosten ankommen und… ich kann andere Personen betrunken zu machen.

Also, darf ich dich vielleicht auf einen Tequila einladen?

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