Seit ich ein kleiner Junge bin, ist sie da: Bilug. Wenn es eine Zeit ohne ihr gab, dann kann ich mich nicht mehr daran erinnern. Niemals vergesse ich, dass sie da ist – meistens, weil sie glüht, auch im Dunkeln. Je nachdem, wie sie gelaunt ist, flackert das Licht. Lichterloh war sie einmal, als ich vergessen habe, dass sie hinter mir geht und ich auf ihre langen Ohren gestiegen bin.

Du fragst dich, wie sie aussieht? Sie ist lila und erinnert mich an verschiedene Wesen. An einen Hasen, einen Havaneser, eine Maus und auch an eine Katze.

Sie begleitet mich überall hin, am meisten habe ich aber Spaß mit ihr in der Schule, im Herbst gehe ich dann aufs Gymnasium. Dort würde ich mich sicher langweilen, wenn es sie nicht gäbe. Da nur ich sie sehen kann, muss ich mir keine Sorgen um Verstecke machen, im Gegenteil; sie sitzt immer auf meinem Tisch.

Peinlich ist sie dann, wenn sie zu Anna, dem Mädchen, das ich mag, geht. Sie ärgert sie ein wenig, indem sie die Stifte herunterpustet – da werde ich leicht wütend. Eigentlich will sie mir aber nur helfen.

Bilug sagt, dass ich später für etwas Großes bestimmt bin, aber ich weiß nicht genau, was sie meint. Wenn ich an etwas Große denke, dann, dass ich Kapitän in unserem Volleyballteam werde.

Today I want to tell you about my favourite music and I will use this presentation to delete all your prejudice. I want to tell you my personal opinion about it. From some of my classmates I know that they listened to Japanese music before and told me that they actually hated it. I am clear about it, I can’t change your mind, but maybe listen to my side and with a little bit of luck you think about it again. I will also play my favourite song at the end!

So how did I came to Japanese music? I played some videogames, maybe some of you know them, they are called Kingdom Hearts and Final Fantasy. Their origin is Japan, so of course they use Japanese songs and then the whole thing started for me.

Most of my favourite Japanese songs are from animes. I think 90% of you don’t know what animes are actually. The word anime stands for animation. They’re drawed cartoons, but not the type of cartoons we know in Austria. They are way more cooler and for each age, there are different genres. I’ve got some pictures, so please give it to your neighbour. I watch animes very often, so the songs I like the most are theme songs, endings songs or the so-called ost’s – the offical soundtracks.

I like japanese music because it’s a great experience for me. I understand German songs, it’s my motherlanguage and I’m also good at English as well. When I’m listenting to an English song twice or more, I know the lyrics…. And I get bored!

Japanese songs on the other hand are difficult and every time I listen to them it sounds different. At first I just laughed a lot, but now I feel like it’s my heart language, if you know what I mean.

So enough with the emotional claptrap and let’s get started. The song I’m playing to you now is from the anime Naruto. It’s very popular and now you also know about it. Please enjoy the music!

Danke, dass du jeden Tag für mich da bist und mich auffängst! Ich kann ohne dich nicht mehr leben, es hätte alles keinen Sinn mehr… Manchmal sehen wir uns selten und ich ende abrupt unsere Treffen – glaub mir, es tut mir unendlich leid! Ich habe auch andere Verpflichtungen… Aber trotzdem komme ich immer wieder zu dir zurück!

Schön, dich wiederzusehen, ich bin Pias Angst. Vor mehr als einem Jahr ging es bei ihr ziemlich rund. Vieles lief anders, als beabsichtigt und wenn Erwartungen nicht erfüllt werden, reagieren die Menschen unterschiedlich. Pia ließ mich, ihre Angst, eine Zeit lang ans Steuer und ich wurde ihr Autopilot. Vielleicht ist dir ja der trübe Blick aufgefallen.

Angst ist nicht gleich Angst, sie taucht in unterschiedlichen Formen auf. Man kann Angst davor haben, dass man etwas Bestimmtes niemals erreichen wird oder, dass man etwas nicht verdient. Ich bin zwar die Angst, aber das bedeutet nicht, dass ich nicht auch vor mir selbst Angst haben darf. Manchmal helfe ich, Schmerzen zu vermeiden, manchmal vermeidet man auch Gutes auf die lange Sicht, wenn man sich zu sehr auf mich verlässt. Ja, du kannst mich hier mit Selbsthass diagnostizieren, das weiß ich schon. Ich arbeite daran.

Heute schaut es aber anders aus, denn Pia hat viele Ängste überwunden. Zum Beispiel nachts, im Dunkeln – sie ist davon überzeugt, schneller als die Monster und Zombies zu rennen, wenn sie tatsächlich verfolgt werden sollte. Wenn aber Spinnen auf der Bildfläche erscheinen, bin ich wieder da, keine Sorge.

Eigentlich dürfte ich dir mein Firmengeheimnis nicht verraten, aber ich will jetzt mal nicht so sein: Im Prinzip habe ich als Angst nur so viel Macht, wie du mir gibst. Ich bin von dir eingestellt worden und du kannst mich feuern, wenn ich den Job nicht mehr gut mache. Aber pssst, nicht weitersagen.

Hey, ich bin Pias Stolz. Zwar steht da zweite Stimme, aber ich sag‘ dir gleich mal was: Ich habe hier das Sagen. Keine Ahnung, was dir diese dämliche Träumerin erzählt hat. Denn in den Wolken schweben ist schön und gut, doch den wahren Wert seiner eigenen Zeit zu kennen und sich nicht mit Idioten und Schwächlingen abzugeben, das ist wirklich hilfreich.

Ui ui, ich sehe schon wie du mich anstarrst. Schön bin ich nicht, das stimmt. Klein und plump tapse ich umher, aber ich habe so einiges drauf! Liebend gerne beweise ich es dir – denn willst du doch sicherlich wissen, wie Pia das alles hinkriegt.

Ihr Stolz verrät es dir: Sie wünscht sich nichts, sie tut es. Wenn andere aufgeben, beginnt sie. Sie schläft weniger und kriegt mehr auf die Reihe als du, ganz einfach.

Zugegeben, das Rezept für den Erfolg haben wir zusammen noch nicht gefunden, aber wie man aufgibt, das weiß sie. Blöde Reden schwingen und nie etwas tun. Ziemlich lahm. Wenn man wie Pia als Wölfin geboren ist, wird man definitiv nicht als Schoßhund enden, so viel steht fest. Kleiner Tipp von meiner Seite: Pass‘ auf dich und deine Meinung auf, denn nach und nach wird die Schublade, in die du sie zu gerne stecken willst, zu klein.

Denn ich, der Stolz, schütze und stärke. Mit Zeitverschwendern will sich niemand abgeben, auch wenn man Angst hat, das auszusprechen. Schau mich ja nicht so an, du denkst doch genau dasselbe. DU hast auch deinen Stolz.

Hallo, schön dich kennenzulernen. Ich bin die erste Stimme von Pia, die Träumerin.

Mich erkennst du daran, dass sie rot wird und höher spricht, wenn sie mich verwendet. Das ist, weil sie nervös wird, wenn sie von ihren Träumen spricht. Nicht weil sie denkt, dass sie unrealistisch sind, sondern weil sie sich sorgfältig überlegt, wen sie in ihre Träume einweihen soll.

Träume möchte ich an dieser Stelle zum besseren Verständnis definieren. Pia hat nicht viele Träume, denn wenn man beginnt einen Traum zu planen, ist es kein Traum mehr, sondern ein Plan – logisch.

Ich muss gestehen, ich hab sie schon oft in verzwickte Situationen gebracht. Ob sie mir dafür dankbar ist, weiß ich nicht. Am Ende des Tages bin ich einer der größten Antriebe für sie. Pia bedankt sich nicht oft dafür, also wörtlich, aber ich sehe es in ihren Augen. Dann funkelt in dem Blauen auf einmal etwas leicht gelb-grünliches um die Iris herum. Vielleicht übertreib ich auch. Egal, ich glaub, sie kann mich ziemlich gut leiden.

Es gab eine Zeit, da hat sie mich ziemlich unterdrückt, ich war unter der Eifersucht eingereiht – sprich gaaaanz unten. Glaub mir, da willst du nicht hin. Zum Glück hat sie mich wieder rausgepackt und ihr ganzes Vertrauen in mich gesetzt. Und seitdem erobern wir die Welt!

„Verliebe dich bloß nicht!“, rufst du mir zu. Wir haben den ganzen Nachmittag darüber gesprochen und du willst deine Meinung nicht ändern. Liebe ist eine Qual und lohnt sich nicht.

Ich stimme dir aber nicht zu. Wie wäre es, wenn wir uns da treffen, wo der Regen aufhört und der Regenbogen beginnt? Dort werde ich dir zeigen, dass man sich der Liebe nicht entziehen sollte und es auch gar nicht kann.

Sie suchen sich seit Jahrtausenden und warten aufeinander. Wie kannst du da Angst haben? Sie nähern sich Tag für Tag, Stück für Stück. Was kannst du schon ausrichten?  Sie werden sich finden, egal ob du willst oder nicht.