Meine Japan Reise 2019

Nach meiner letzten Reise nach Japan im Frühling 2017 schwor ich mir zwei Dinge: Ich würde auf Japanisch kommunizieren können (zumindest ein bisschen). Und es würde eine Zugreise sein, einen Monat lang – koste, was es wolle. Vor allem die Komfortzone, so viel war klar.

Die erste Woche

Nach einem langen Flug und einer sehr verregneten, für August viel zu kalten, Nacht in Sendai in einem Capsule Hotel, meinem kleinen Stop-Over, um den Jetlag zu besiegen.

Danach hatte ich die Möglichkeit, vier Tage in Sapporo zu verbringen. Diese Stadt liegt auf Hokkaido, der nördlichen Insel Japans und wird eher selten besucht. Ich hatte aber von einer atemberaubender Landschaft gehört, deswegen machte ich mich mit Hilfe des „Japan Rail Pass“ und des weltberühmten Shinkansens auf den Weg. Einen kurzen Eindruck von dieser Stadt, die absolut empfehlenswert ist, kannst du in diesem Video erhalten! 🙂

Die zweite Woche

Die ersten paar Tage verbrachte ich in Hakodate, einer Hafenstadt am Rande Hokkaidos, Heimatstadt der Anfangs-/Endtstation (je nachdem, wie man es sieht :-D) des Hayabusa Shinkansen. Gleich zu Beginn fiel mir auf, dass die Stadt erstaunlich gut von anderen Touristen besucht war, besonders auf der Aussichtsplattform des Berges Hakodate. Trotz allem ist es eine empfehlenswerte Stadt, vor allem die Piers und die besonders offenen Leute. Vor rund 150 Jahren war es der Hafen in Hakodate, der den Handel mit anderen Ländern der Welt für Japan eröffnete, deswegen findet man besonders hier Architektur, seien es Gebäude, Häuser oder Kirchen, mit westlichem Einfluss.

Die zweite Hälfte der Woche verbrachte ich in Nikko, einem sehr beliebten Ausflugsziel ganz nach dem Motto : „Raus aus Tokyo“. Trotz des Nebels gab es viel zu erkunden, auch die öffentlichen Verkehrsmittel waren sehr gut ausgestattet. Im Toshugu-Schrein konnte man UNESCO-Weltkulturerbe live sehen – eindrucksvoll, inmitten eines Waldes, umgeben von unzählig anderen, wunderschönen Schreinen.

Ein Ausflugsziel, wenn auch etwas weiter weg, musste für mich Karuizawa sein: Der Ort, an dem Terrace House: Opening New Doors gedreht wurde! Das ist eine japanische Netflix-Serie, die an Big Brother erinnern kann, aber dann doch wieder ganz anders ist. Karuizawa besitzt eine kleine, feine Innenstadt, empfehlenswert für eine Shopping Tour, ich habe dann allerdings mich für die Fahrradtour entschieden, die entlang eines Flusses geführt hat.

Die dritte Woche

Nachdem ich meinen Freund vom Flughafen abgeholt hab, ging’s für drei Tage nach Kobe. Im Gegensatz zu Nikko und Karuizawa war Kobe eine Metropole, in der man sich viel zu leicht verirren konnte. Ich habe mir aber sagen lassen, dass das Kobe-Fleisch tatsächlich so gut schmeckt, wie man munkelt (selbst probiert habe ich es nicht).

An einem Tag ging es für uns nach Himeji – wir wollten beide die „Weiße-Reiher-Burg“ sehen! Hier auch wieder UNESO Weltkulturerbe vor den eigenen Augen zu sehen war beeindruckend. Man konnte die ganze Burg betreten und die Aussicht von oben genießen.